Influencer kommt von Influenza oder das Märchen vom Bloggen und Liken

Wer liest denn eigentlich die ganzen Blogger und Facebooker? Wer schaut sich denn eigentlich die ganzen Instagram und Eyeem oder sonstwie Accounts an? Sind diese Menschen, die eigentlich nur aus Smartphone bestehen, echt die Gruppe, die dafür bezahlt werden, für echte Digitalkameras zu werben?

Dann wünsche ich allen viel Erfolg!

Rückblickend habe ich nur auf einigen speziellen Webseiten und nie bei diesen Influencern geschaut.

Ich wußte gar nicht, daß es die gibt bis ich sie gesucht habe.

Nun wird mir auch klar, warum die Beweisfotos für angeblich so gute neue Kameras immer an den tollsten Orten entstehen. Wenn man die Influencer nach Spanien, Griechenland, Japan oder sonstwo einlädt und ihnen traumhafte Motive bietet, dann ist dies die Verschmelzung von Fotografieren, Reisen und Träumen auf visuelle Art. Das hat mit dem echten Leben und den echten Motiven vor der Haustür nichts zu tun, ist aber gut für das Marketing.

Berichte von Influencern sind dann angereichert mit etwas Kritik eine Vorform von digitaler Influenza (Grippe).

Influencer zum Thema Fotografie sind meistens auch nicht kompetenter sondern eher beeinflussbarer nach meiner persönlichen Meinung. Diese Ansicht beruht auf Artikeln zu diversen Produkten von Kameraherstellern, die ich im Vorfeld dieser Zeilen gelesen habe.

Aber vielleicht muß das auch so sein und ist gewollt.

Meine Leseauswahl ist und bleibt aktuell stattdessen digitalkamera.de, dkamera.de, traumflieger.de, dpreview.com und imaging resource, cameralabs  etc. Erfahrungsberichte auf anderen Blogs außerhalb dieses Kreises waren selten substanziell. Ansonsten waren es noch Artikel in Magazinen und etwas drumherum wie kwerfeldein, street62 (ich) usw.

Es scheint aber ja so zu sein, daß diese von mir nicht genutzten sozialen Kanäle zu den Kunden führen.

So habe ich nun gelernt, daß ich eigentlich gar nicht zu den Kunden zähle und meine Art zu bloggen, zu sehen und zu fotografieren eigentlich gar nicht interessiert.

Wieso wurde ich dann eigentlich zum Kunden?

Weil ich in einen Laden ging und dort beraten wurde und ausprobieren konnte.

Und meine Wahl war dann immeer begründet: Bei Olympus war es immer die gute Kamera und die kreative Software zum bezahlbaren Preis. Und bei Fuji war es die Innovation durch die X100 und die X10 und bei Ricoh war es das Individuelle.

Wenn es um das soziale Geltungsstreben ging, konnte ich finanziell nicht mithalten. Sonst wäre es noch eine Leica geworden in digitalen Zeiten.

Aber ich denke als Streetfotograf und Dokumentarfotograf im sozialen Leben und in sozialen Situationen, wo es schnell und sicher zugehen muß. Und da ist Olympus mit Panasonic und Ricoh das nützliche und spielerische Traumteam.

Vielleicht kommt Influencer wirklich von Influenza (Grippe), wo der Eine den Anderen ansteckt und hinterher es allen schlechter geht, weil sie krank werden. Da warte ich doch mal ab.

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